Flora und Fauna
Die Freistadt Rust - die Stadt der Störche und des edlen Weines - wird östlich vom Neusiedler See und westlich vom Ruster Hügelland begrenzt. Der Kern des Ruster Hügellandes besteht aus kristallinem Urgestein, umgeben von Leithakalk, Kalksandstein und Lockersedimenten. An den Hängen des Ruster Hügellandes befinden sich noch traditionelle Hutweiden, welche eine artenreiche Flora und Fauna mit Arten der "Roten Liste" wie z.B. Frühlings-Adonisröschen, Große und Schwarze Kuhschelle und Zwerg-Schwertlilie aufweisen.
Die artenreiche und stark strukturierte Vegetation bildet optimale Lebensbedingungen für die Gottesanbeterin, Schmetterlinge, Smaragdeidechsen, Ziesel sowie den Wiedehopf.
Die artenreiche und stark strukturierte Vegetation bildet optimale Lebensbedingungen für die Gottesanbeterin, Schmetterlinge, Smaragdeidechsen, Ziesel sowie den Wiedehopf.
Der östlich angrenzende Neusiedler See mit seinem bis zu 5 km breiten Schilfgürtel sowie den angrenzenden Feuchtwiesen entstand vor etwa 20.000 Jahren durch tektonische Einbrüche und Senkungen. Dieses Gebiet beheimatet vor allem eine reichhaltige Fauna wie z. B. Kleinkrebse, Fische (Schleie, Rotauge, Wildkarpfen, Hecht, Zander oder Schlammpeitzger), Wasserschnecken, Frösche, Rotbauchunken, Wasserspitzmäuse, Bisamratten, Silber-, Purpur- und Graureiher, Löffler, Teich- und Drosselrohrsänger, Rohrdommel, Zwerg- und Haubentaucher, Tafelenten, Blässhühner, Graugänse sowie Rohrweihen.
Auch der für die Freistadt Rust charakteristische Weißstorch nutzt das reichhaltige Futterangebot der Feuchtwiesen. Um diese Feuchtwiesen zu erhalten, werden sie von Rindern beweidet, wodurch das Vorrücken des Schilfrohres in das Feuchtwiesengebiet eingedämmt werden kann.
Durch die Intensivierung der Weinwirtschaft wurden die Waldbestände auf kleine Baumgruppen reduziert. Im Jahr 1996 entschloss sich die Freistadt Rust für die Aufforstung ehemaliger Waldflächen. In Zusammenarbeit mit dem Land Burgenland und der Forstlichen Bundesversuchsanstalt Wien wurden Weingärten gerodet und mit Stieleichen, Feldulmen, Hainbuchen, Eichen, Ahorn, Sommerlinde, Wildobst, Elsbeere, Kornelkirsche, Mehlbeere, Weißdorn, Schlehdorn und Linguster bepflanzt.
Erfahren Sie mehr über das sensible Neusiedler See Gebiet auf den Seiten des Nationalparks Neusiedler See!
Auch der für die Freistadt Rust charakteristische Weißstorch nutzt das reichhaltige Futterangebot der Feuchtwiesen. Um diese Feuchtwiesen zu erhalten, werden sie von Rindern beweidet, wodurch das Vorrücken des Schilfrohres in das Feuchtwiesengebiet eingedämmt werden kann.
Durch die Intensivierung der Weinwirtschaft wurden die Waldbestände auf kleine Baumgruppen reduziert. Im Jahr 1996 entschloss sich die Freistadt Rust für die Aufforstung ehemaliger Waldflächen. In Zusammenarbeit mit dem Land Burgenland und der Forstlichen Bundesversuchsanstalt Wien wurden Weingärten gerodet und mit Stieleichen, Feldulmen, Hainbuchen, Eichen, Ahorn, Sommerlinde, Wildobst, Elsbeere, Kornelkirsche, Mehlbeere, Weißdorn, Schlehdorn und Linguster bepflanzt.
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