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Stadtgeschichte

Rathausplatz alt
Eine Auswahl der wichtigsten Meilensteine aus der bewegten Ruster Geschichte.

1317

Rust wird als "Ceel" (ungarisch Ulme, Rüster) in einer Schenkungsurkunde des ungarischen Königs Karl Robert I. von Anjou-Neaple für seinen Gefolgsmann Desiderius Hedevary als "possessio Ceel vocatum circa stagnum Ferthew" erstmals urkundlich erwähnt.
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1436

Erste urkundliche Erwähnung einer eigenen Pfarre.
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1470

Rust wird zum Markt erhoben. Aus dieser Zeit stammen die ersten Privilegien der Ruster (Marktrecht und Recht den Marktrichter selbst zu wählen).
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1479

Entstehung der Zech, das heißt der Zunft der Weinbauern und die Bestätigung der Weinausfuhrprivilegien durch Matthias Corvinus.
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1512

Der Markt Rust wird erstmals mit Mauern, Gräben und anderen Schutzwehren umgeben und befestigt.
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1524

Seit diesem Jahr dürfen die Ruster ein gekröntes "R" in ihre Fässer einbrennen (Königin Maria v. Ungarn). Noch heute verwenden viele Ruster dieses Brandzeichen auf ihren Weinkorken.
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1529

Rust wird von den Türken schwer heimgesucht.
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1532

Seit diesem Jahr blieb die Stadt unzerstört und das alte Stadtbild erhalten.
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1583

Die Pest wütet in Rust. Viele Bewohner fliehen nach Niederösterreich vor allem in die Gegend von Wr. Neustadt.
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1624

Kaiser Ferdinand II. verleiht Rust das Recht auf die Abhaltung eines Wochenmarktes an jedem Dienstag.
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1649

Durch Zahlung von 6.000 Gulden in bar und 1000 Eimer Ausbruch kaufen sich die Ruster von allen Abgaben, Zahlungen, Dienstleistungen, dem Religionszwang und der Gerichtsbarkeit der Herrschaft Ungarisch Altenburg los und erwerben ihre Autonomie auf 12 Jahre. Nach Ablauf der Freijahre muss Rust 1660 für die Verlängerung seiner Freiheit auf weitere 20 Jahre wiederum 9.000 Gulden an den Kaiser erlegen.
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1681

Am 3. Dezember 1681 erhebt Kaiser Leopold I. auf dem Reichstag in Ödenburg Rust zur Freistadt. Die Ruster Bürger erkaufen sich ihren Freibrief um 60.000 Gulden in bar und müssen 500 Eimer Ausbruch für die kaiserliche Hofburg abliefern.
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1703

Kuruzzenkriege: Rust ergibt sich kampflos. Graf Karoly, ein Kuruzzengeneral, errichtet in Rust sein Hauptquartier.
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1809

Österreichisch - Französischer Krieg: Feindliche französische Soldaten marschieren in Rust ein.
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1836

Kaiser Ferdinand erteilt der Freistadt Rust das Recht, insgesamt vier Jahrmärkte abzuhalten.
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1876

Die jahrhundertealten Privilegien werden abgeschafft. Die österreichisch-ungarische Monarchie unterstellt die Freistadt Rust der Komitatsverwaltung Ödenburg.

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1921

Das Burgenland - und damit auch Rust - kommt zu Österreich. Rust wird Statutarstadt, übt seine Selbstverwaltung durch ein eigenes Stadtrecht aus und ist somit (bis heute) der kleinste Verwaltungsbezirk Österreichs.
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1954

Die Ruster Altstadt wird als erste Österreichs unter den Schutz der Haager Konvention gestellt.
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1975

Neben Salzburg und Krems wird die Freistadt Rust im "Jahr des europäischen, architektonischen Erbes" ausgezeichnet, weil hier eine vitale und keine revitalisierte Altstadt besteht.
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1981

Die "Weinstadt" Rust schließt eine Städtepartnerschaft mit der "Bierstadt" Kulmbach/BRD.
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1989

Die erste deutschsprachige "Weinakademie" der Welt wird in Rust gegründet.
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2001

Die Ruster Altstadt wird gemeinsam mit der Region Fertö-to - Neusiedler See in die Liste der UNESCO Weltkulturerbe Stätten aufgenommen.
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2006

Die Weinstädte Rust und Tokaj, beide über Jahrhunderte Metropolen des Süßweins, schließen eine Städtepartnerschaft. www.tokaj.hu 
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